Nutzungsänderung NRW

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Nutzungsänderung Architekt

 

Für eine Nutzungsänderung benötigen Sie immer eine Baugenehmigung, wenn Ihre geplante Nutzung von der bisherigen bzw. genehmigten Nutzung abweicht. Um zu klären, welche Nutzung bisher genehmigt wurde, ist die Einsicht in die alte Baugenehmigung erforderlich. Wenn Sie keine aktuelle Baugenehmigung vorliegen haben, können Sie in der Bauakte der Gemeinde die alten Pläne zum Gebäude einsehen bzw. kopieren. Hier ist beschrieben, ob das Gebäude für Wohn- oder Gewerbezwecke genehmigt wurde.

 

Eine Nutzungsänderung ist schon erfüllt, wenn das Objekt nicht zum gleichen Zweck genutzt wird wie vorher. Auch wenn Sie keine baulichen Änderungen vornehmen. Der Vergleich wird dabei immer nur mit der zuletzt genehmigten Nutzung angestellt. Können Sie für diese letzte Nutzung keine Baugenehmigung nachweisen, müssen Sie ebenfalls einen Antrag stellen. Letztlich gilt das auch, wenn Räumlichkeiten zwei Jahre oder länger gar nicht oder anders als zuletzt genehmigt genutzt wurden.

 

 

Beispiele für eine Nutzungsänderung:

 

· eine Wohnung in ein Büro

 

· einen Lebensmittelladen in eine Werkstatt

 

· einen Blumenladen in eine Tischlerei

 

· ungenutzten Dachraum (Speicher) in Wohnraum

 

oder ähnliches umwandeln wollen.

 

 

 

Folgende Unterlagen müssen beim Antrag auf Nutzungsänderung

eingereicht werden:

 

  • Amtliches Antragsformular

 

Das Antragsformular muss von der Bauherrin, dem Bauherrn und der Entwurfsverfasserin oder dem Entwurfsverfasser unterzeichnet werden.

 

  • Liegenschaftskarte oder Auszug aus dem Liegenschaftskataster

 

Die Liegenschaftskarte, früher Flurkarte genannt, erhalten Sie beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster.

 

  • Lageplan

 

Einen Lageplan benötigen wir grundsätzlich auch für Nutzungsänderungsanträge. Er dient beispielsweise zum Nachweis der Stellplätze auf dem Grundstück oder auch, um den Verlauf der Rettungswege bis zur öffentlichen Fläche darzustellen, wenn dieser aus den Grundrisszeichnungen nicht eindeutig hervorgeht.

 

  • Bauzeichnungen

 

An die Bauzeichnungen, z.B. Grundrisse, Schnitte, Ansichten, werden hohe formelle Anforderungen gestellt. Sie müssen außerdem eine Vielzahl von Informationen enthalten.

 

  • Amtliche Betriebsbeschreibung

 

Eine Betriebsbeschreibung müssen alle gewerblichen und landwirtschaftlichen Betriebe einreichen.

 

  • Nutzflächenberechnung

 

Es müssen nur die Flächen aufgerechnet werden, die in ihrer Nutzung geändert werden sollen. Berechnungsgrundlage ist die aktuelle DIN 277. Soll die Fläche künftig einer Wohnnutzung zugeführt werden, ist anstelle der Nutzflächenberechnung eine Wohnflächenberechnung beizufügen.

 

  • Stellplatznachweis/-berechnung

 

In jedem Fall müssen Sie eine Aussage zur Stellplatzsituation auf dem Grundstück treffen. Je nach Nutzungsänderung müssen Stellplätze für Fahrzeuge, insbesondere für Personenkraftwagen und Fahrräder auf dem Grundstück bereitgestellt und im Lageplan eingezeichnet werden.

 

  • Baubeschreibungsformular

 

Eine Baubeschreibung ist nur erforderlich, wenn Sie bauliche Änderungen planen.

 

  • Statistikbogen

 

Den Erhebungsbogen für die Baustatistik erhalten Sie über den Server des Statistischen

 

  • Weitere Bauvorlagen

 

Je nach Nutzungsänderung können weitere Bauvorlagen zu Ihrem Antrag erforderlich werden.

 

Z.B. bei technischen Anlagen: Angaben zur Schall- bzw. Schadstoffemission,

Gutachten (in Einzelfällen für Schallschutz oder Brandschutz erforderlich)

 

 

 

  • Herstellungskosten

 

Angaben bzw. Berechnung der Herstellungskosten/ Umbaukosten

 

 

In der Städteregion Aachen: Aachen, Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath, Monschau, Roetgen, Simmerath, Stolberg (Rhld.) und Würselen,

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Der Kreis Heinsberg:

Städte:   Erkelenz, Geilenkirchen, Hückelhoven, Übach-Palenberg, Wassenberg, Wegberg, Gemeinden: Gangelt, Selfkant, Waldfeucht, 

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Der Kreis Düren: 

Städte: Düren, Heimbach, Jülich, Linnich, Nideggen, Gemeinden, Aldenhoven, Hürtgenwald, Inden,  Kreuzau, Langerwehe, Merzenich, Niederzier, Nörvenich, Titz, Vettweiß,

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Rhein-Erft-Kreis: Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim, Wesseling

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Der Rhein-Kreis Neuss: Rommerskirchen, Neuss, Meerbusch, Korschenbroich, KaarstJüchen, Grevenbroich, Dormagen

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Mönchengladbach, Köln, Düsseldorf, Krefeld, Bonn

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Der Kreis Viersen: Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst, Viersen, Willich

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Der Kreis Kleve:Weeze, Wachtendonk, Uedem, Straelen, Rheurdt, Rees, Kranenburg, Kleve Kevelaer, Kerken, Kalkar, Issum, Goch, Geldern, Emmerich am Rhein, Bedburg-Hau

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Der Kreis Euskirchen:

Zülpich, Weilerswist, Schleiden, Nettersheim Mechernich, Kall, Hellenthal, Euskirchen, Dahlem, Blankenheim, Bad Münstereifel

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Der Rhein-Sieg-Kreis: Windeck, Wachtberg, Troisdorf, Swisttal, Siegburg, Sankt Augustin, Ruppichteroth, Rheinbach, Niederkassel, Neunkirchen-Seelscheid, Much, Meckenheim, Lohmar, Königswinter, Hennef (Sieg), Eitorf, Bornheim, Bad Honnef, Alfter

 

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